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 Amberjack fly fishing (Mediterranean sea)

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Nach Tagen mit rauer See beginnt das Wetter sich umzustellen. Die Wellen verlieren an Energie und bald wird es möglich sein mit dem Boot und der Fliegenrute hinausfahren!
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Nach den stürmischen Tagen, während die Flamingos ungestört in ihrer geschützten Lagune fraßen, knabberten die Möwen einige gestrandete fliegende Fische.
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Die Tage sind noch warm. Am Strand könnte man meinen es sei Sommer. In der Sonne liegen und im Meer baden ist genial. Die saftigen, prallen grünen Oliven werden bald malvenfarbig und beginnen zu reifen. Das ist die Zeit, in der sich die pelagischen Fische der Küste nähern.
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Die Bernsteinmakrele (Seriola dumerili) ist die größte Carangidae im Mittelmeerraum. Er kann bis zu 60 und mehr Kilo schwer werden und stellt eine Art „Giant Trevally“ des europäischen Kontinents dar. Da die größten Bernsteinmakrelen dazu neigen, in der Tiefe zu stationieren, sind sie kein realistisches Ziel für den Fliegenfischer. Jedoch sind Exemplare von 5 bis 10 Kilo für den Fliegenwerfer in Reichweite.
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Ich habe das Glück, sofort die richtige Fliege zu treffen. Mit dem leuchtend grünen Sardina-Popper auf 2/0 Salzwasser Haken gebunden, lassen die Bisse nicht lange auf sich warten.
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Ich fische etwas überdimensioniert für einen ein Kilo Fisch, aber letzte Woche wurde ein 8 kg Grünel in diesem Gebiet auf einem Tintenfischmuster gefangen und ich will kein Risiko eingehen.
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Die sich unterwasser befindende Neptungraswiese scheint sehr gut von den Bernsteinmakrelen besucht zu sein. Während des Fisch-drillens sehe ich oft andere Amberjack, die nachlaufen.
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Bevor Sie sich auf ein Boot wagen, ist es von größter Bedeutung, die Bathymetrie des Gebiets auf der Karte zu studieren, um zu wissen, in welchen Zonen wir Fische finden können. Die Suche nach Böden mit Felsstrukturen in Tiefen zwischen 10 bis 30 Metern oder in der Nähe eines Abhangs sind normalerweise eine gute Wahl.
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Ich erreiche einen weiteren Hot Spot und fange einige anständige Grünel. Keine Riesen, aber sehr kräftige Fische.
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Wenn ich mich von Spot zu Spot bewege, versuche ich, wenn möglich, die Fliege 15 bis 20 Meter vom fahrenden Boot treiben zu lassen. Manchmal kann ein Angriff auf der geschleppten Fliege ein gutes Gebiet aufdecken. Es lohnt sich dann, das Boot anzuhalten und das Gebiet mit dem Popper oder Streamer weiter zu befischen.
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Bei Sonnenuntergang bereite ich mich darauf vor, die letzten Würfe zu machen und dann zum Hafen zurück zu kehren. Doch plötzlich nach einem Biss fängt die Rolle an zu kreischen. Meine erste Reaktion ist, zu versuchen, die Spule mit der Handfläche zu stoppen, was nur dazu führt, dass ich heftig auf die Knöchel geschlagen werde. Ich muss die Rutenhand wechseln und die Bremse einstellen um den Fisch zu halten. Es ist ein schöner Fisch! Passen Sie auf, das Fliegenfischen im Mittelmeer kann süchtig machen.

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